{"id":375,"date":"2017-05-22T09:42:18","date_gmt":"2017-05-22T07:42:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mec-arnsdorf.de\/?page_id=375"},"modified":"2017-05-22T11:43:43","modified_gmt":"2017-05-22T09:43:43","slug":"zentraleinheiten","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.mec-arnsdorf.de\/index.php\/selectrix\/sx-anwenderwissen\/zentraleinheiten\/","title":{"rendered":"Zentraleinheiten"},"content":{"rendered":"<p>Hinweis: Dieser Beitrag entstand unter freundlicher inhaltlicher Mitwirkung von <a href=\"http:\/\/www.mtkb.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hr. Gunter Wiencirz<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.he-digital.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hr. Peter Engelmann<\/a>. Vielen Dank!<\/p>\n<hr \/>\n<h2>CC2000<\/h2>\n<h3>Probleme mit der alten Central Control 2000 (CC 2000) und DHL Decodern<\/h3>\n<p>Hin und wieder kommt es zu Lesefehlern, bzw. lassen sich die Decoder mit bestimmten CC 2000 nicht programmieren. Dieser Fehler tritt bei den CC 2000 Modellen auf, welche Druckklemmen (\u00e4ltere Variante) statt Schraubklemmen f\u00fcr die Anschlusskabel haben. Selbstumbau auf Schraubklemmen oder Fachh\u00e4ndler schaffen Abhilfe.<\/p>\n<h3>Zentrale CC 2000<\/h3>\n<p>St\u00f6rungen aus dem 230V-Netz (N\u00e4he zu DB-Gleisen) werden oft untersch\u00e4tzt. Sie beeintr\u00e4chtigten die Funktion der Zentrale ganz enorm. Dies kann bis zum v\u00f6lligen Ausfall der Zentrale f\u00fchren. Wir haben in die Netzzuleitung einen Netzfilter geschaltet. Seitdem ist Ruhe mit Abst\u00fcrzen.<\/p>\n<h3>Zentrale CC 2000 abgefackelt<\/h3>\n<p>Abraten kann ich von einer Manipulation zur Leistungssteigerung bei der CC2000! Wie es so ist, m\u00f6chte man ohne gro\u00dfen Aufwand doch mehr Z\u00fcge auf seiner Anlage fahren. Also nachgeschaut was drin ist, Bauteile anhand der Datenbl\u00e4tter lokalisiert und noch etwas ge\u00e4ndert (bleibt mein Geheimnis) und dann einen 6A Trafo zur Einspeisung am Eingang angeschlossen damit mehr Power zur Verf\u00fcgung steht. Einige Zeit ging es gut, bis dann pl\u00f6tzlich Rauch aus dem Inneren aufstieg. Ergebnis: Der Br\u00fcckengleichrichter im Eingang hat den Versuch nicht \u00fcberstanden und das Leiterkartenmaterial selbst darunter war fast g\u00e4nzlich weg gebrannt. Nun war guter Rat teuer, denn die Bahn sollte schnell wieder fahren! Da \u00e4u\u00dferlich scheinbar keine anderen Bauteile besch\u00e4digt waren, habe ich den abgebrannten Br\u00fcckengleichrichter ausgel\u00f6tet. Die besch\u00e4digten Kupferleiterbahnen wurden von der Eingangsklemme einmal mit 0,75mm\u00b2 weiter gef\u00fchrt. Auf die andere Kupferbahn habe ich dann einen Sicherungshalter 5 x 20 aufgel\u00f6tet und eine Sicherung 4A tr\u00e4ge eingesetzt. Vor das Ger\u00e4t habe ich einen neuen Br\u00fcckengleichrichter B 40\/35 \u201310 (Conrad 501107-) mit Flachsteckeranschluss gesetzt. Alles Polrichtig verbunden und isoliert und eingeschalten. Einfach Gl\u00fcck gehabt. Es sieht unsch\u00f6n aus funktioniert aber bis zum heutigem Tag ohne Einschr\u00e4nkungen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_377\" class=\"thumbnail wp-caption aligncenter\" style=\"width: 150px\"><a href=\"https:\/\/www.mec-arnsdorf.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Zentraleinheiten-sx-aw-trix-cc2000-detail_kurzschluss.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-377\" src=\"https:\/\/www.mec-arnsdorf.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Zentraleinheiten-sx-aw-trix-cc2000-detail_kurzschluss-150x150.jpg\" alt=\"Trix CC2000 Kurzschluss\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><figcaption class=\"caption wp-caption-text\">Trix CC2000 Kurzschluss<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_378\" class=\"thumbnail wp-caption aligncenter\" style=\"width: 150px\"><a href=\"https:\/\/www.mec-arnsdorf.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Zentraleinheiten-sx-aw-trix-cc2000-mit_brueckengleichrichter.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-378\" src=\"https:\/\/www.mec-arnsdorf.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Zentraleinheiten-sx-aw-trix-cc2000-mit_brueckengleichrichter-150x150.jpg\" alt=\"Trix CC2000 mit Br\u00fcckengleichrichter\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><figcaption class=\"caption wp-caption-text\">Trix CC2000 mit Br\u00fcckengleichrichter<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>MC2004<\/h2>\n<h3>MC2004 und Strombelastbarkeit<\/h3>\n<p>Die MC 2004 liefert 3,5A an den SX-Bus. Damit ist die Versorgung von etwa 40 Modulen (Belegtmelder, Funktionsmodule etc.) zuz\u00fcglich einiger Handregler gew\u00e4hrleistet! Fahrstromabgabe ans Gleis max. 2,8A.<\/p>\n<ul>\n<li>in N hei\u00dft das etwa 5 \u2013 7 normale Zuggarnituren in Betrieb<\/li>\n<li>in TT etwa 4 \u2013 6 normale Zuggarnituren<\/li>\n<li>in H0 sind das etwa 3 \u2013 4 normale Zuggarnituren<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wird mehr Fahrstrom ben\u00f6tigt, sind Booster einzusetzen<\/p>\n<h3>MC2004 &#8211; LED gr\u00fcn und rot leuchten<\/h3>\n<p>Werden Gleisabschnitte \u00fcber die Zentraleinheit und \u00fcber Booster versorgt, und es leuchten an der MC2004 die rote und die gr\u00fcne LED, so ist im Fahrstromkreis der MC2004 ein Kurzschluss vorhanden.<\/p>\n<h3>Kurzschl\u00fcsse<\/h3>\n<h4>Kurzschl\u00fcsse 1<\/h4>\n<p>Ein gravierendes Problem sind Kurzschl\u00fcsse, die von Lokr\u00e4dern z.B. an Weichenzungen verursacht werden. Dabei wird zwar die Gleisspannung von der Zentrale abgeschaltet aber versp\u00e4tet. Die Funkenbildung an der Kurzschlussstelle ist sehr kr\u00e4ftig und es kann zu eingefressenen Stellen am Gleis kommen. Leider darf die Zentrale oder der Booster diesen \u00dcberstrom nicht zu schnell abschalten, da es im Fahrbetrieb mit mehreren Loks zu Impuls\u00fcberlagerungen kommen kann, die sonst als Kurzschluss gedeutet w\u00fcrden. So hatten wir Booster im Einsatz, die den Kurzschluss zwar erkannten, aber solch ein Ein-Ausschaltverh\u00e4ltnis besa\u00dfen, dass uns wiederholt Vorlaufachsen von Dampfloks besch\u00e4digt wurden. Dies geschah besonders dann, wenn eine Lok an einer Weiche einen Kurzschluss verursachte und dies erst nach einigen Minuten erkannt wurde, meistens zu sp\u00e4t. Heute gibt es Booster, die ein g\u00fcnstiges Ein- und Ausschaltverhalten besitzen. Diese geben, je l\u00e4nger der Kurzschluss anliegt, immer weniger Energie an das Gleis ab. Es gibt aber Grenzbereiche zur Kurzschlusserkennung durch einen Booster. Wenn z.B. eine Lok mit einer Achse im Weichenbereich einen &#8222;Kurzschluss&#8220; verursacht und der Strom durch verschmutzte R\u00e4der oder schlechte Messingkontakte in der Lok auf Werte begrenzt wird, die f\u00fcr den Booster noch keinen Kurzschluss darstellen, kann in der Lok durch Verlustw\u00e4rme Schaden angerichtet werden. Um die R\u00e4der und Messingkontakte einer Lok zu schonen sollte man eine Lok nicht auf das Gleis setzen, wenn es unter Spannung steht. Beim Aufsetzen h\u00f6rt man dann ein leichtes knacken im Motor, dem Einschaltstrom von Decoder und Motor. Die Gleisspannung bitte vorher abschalten.<\/p>\n<h4>Kurzschl\u00fcsse 2<\/h4>\n<p>\u00c4ltere Fleischmann N-Loks haben durch ihre \u00fcberdimensionierten Spurkr\u00e4nze von Zeit zu Zeit einen Kurzschluss im Weichenherz erzeugt. Seitdem wir die Spurkr\u00e4nze etwas abgedreht haben, ist auch von dieser Seite Ruhe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hinweis: Dieser Beitrag entstand unter freundlicher inhaltlicher Mitwirkung von Hr. Gunter Wiencirz und Hr. Peter Engelmann. Vielen Dank! 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